Hallo,
wie es aussieht, strukturiert Canon den CPS um. Das ist die Quelle dazu:
http://www.usa.canon.com/consumer/controller?act=StandardDisplayAct&fcategoryid=111&keycode=CPS
Es werden wohl keine neuen CPS-Member mehr angenommen und auch alle bestehenden müssen sich anscheinend erneut einer Qualifizierung unterziehen. Zudem gibt es neben einer kostenlosen Mitgliedschaft unterschiedlich teure Premium-Mitgliedschaften (100 und 500 Dollar Jahresbeitrag), die entsprechende Vorteile bieten, insbesondere bei der schnellen Reparaturabwicklung, beim Zurverfügungstellen von Leihgerät und bei Nachlässen auf Reparaturpreise.
Ohne dass es explizit so gesagt wird, scheint es darauf hinzudeuten, dass Canon die bisherige Zugangspolitik grundlegend ändert und in Zukunft hauptsächlich danach fragt, ob man mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient oder nicht. Bisher war ja das einzige Kriterium, ob man auch genügend Profi-Gear beim Hersteller gekauft hat.
Ich finde diesen Ansatz - wenn meine Interpretation sich bewahrheitet eigentlich sehr gut. Klar, ich erhoffe mir, dass der CPS wirklich seinem Namen gerecht wird und nicht mehr von justierungssüchtigen Amateuren verstopft wird. Auch die kostenpflichtigen Angebote, zumindest in der günstigeren Variante, fände ich absolut in Ordnung, wenn der Service entsprechend gut wird.
Am besten finde ich, dass damit auch verbindliche Reparatur- und Antwortzeiten verbunden sein sollen und dass die Dauer eines Reparaturauftrages nicht mehr davon abhängt, ob im dforum gerade die Justierungswelle tobt oder nicht.
Eure Meinung dazu würde mich interessieren.
VG
Christian
