Ich mache das folgendermaßen:
Kunde ruft an. Daraufhin folgt entweder ein Briefingsgespräch am Telefon oder vor Ort.
Dann weiß ich, was der Kunde will.
Ich erstelle das Angebot. Neben allen Kosten sind dort bereits die Nutzungsrechte schriftlich aufgeführt. Angebot ohne Nutzungsrechte wäre auch sinnfrei, schließlich ist das Angebot Vertragsgrundlage.
Mit der Rechnung erhält der Kunde eine extra Seite mit den Nutzungsrechten und allen notwendigen Hinweisen (auch auf die Möglichkeit, die Lizenz zu erweitern, etc.).
Zusätzlich brenne ich dieses Dokument als pdf mit auf den Datenträger mit den Fotos für den Kunden (auf dem Label der CD/DVD wird auf dieses pdf hingewiesen)
In den Metadaten der Fotos ist in den Feldern Copyright-Hinweise und URL für Copyright-Hinweise eine URL zu dem Nutzungsrechte PDF auf meiner Domain eingetragen. Sollten also die Bilder ohne Papier und einzeln weitergegeben werden, ist jederzeit ersichtlich, welche Rechte wer an diesem Bild hat.
Paranoid? Ich habe das lieber alles wasserdicht. Oft werden die Bilder gerne auch weiter gegeben und/oder durch Werbeagenturen weiterverarbeitet. Im Falle einer Klage kann ich lückenlos nachweisen, dass nach Markstandards alle Bilder mit den notwendigen Informationen für Nutzungsrechte versehen waren. Wenig Spielraum durch Ausschluß aller Eventualitäten für den Richter heißt maximalen Erfolg im Falle einer Klage.
Niemand kann sagen, er hat von nichts gewusst.
vor 1 year veröffentlicht
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